französische Roulette
Ziel ist es, in jedem einzelnen Roulette Spiel (Coup) im vorhinein zu erraten,
auf welche Zahl die Kugel im
Roulettekessel fallen wird.
Mit der Aufforderung „Faites vos jeux!“ („Machen Sie Ihr Spiel!“, engl.
„Make your bets!“) bittet der Roulette
Croupier die Spieler um ihre Einsätze. Diese werden mit Jetons geleistet.
Entweder legt der Spieler selbst
seine Jetons auf das Tableau oder er bittet den Croupier, dies für
ihn zu tun und nennt (annonciert) die Zahl oder
Zahlengruppe, auf die er setzen möchte.
Die Roulette Einsätze müssen zumindest das an jedem Tisch
angegebene Minimum betragen und dürfen das je nach Wettart
unterschiedliche Maximum nicht überschreiten..
Sind die Einsätze getätigt, setzt der Croupier die Roulette-Scheibe
in Bewegung und wirft die Kugel gegen die Drehrichtung in den
Zylinder. Nach der Ansage „Rien ne va plus.“ („Nichts geht mehr.“,
engl. „No more bets.“) darf nicht mehr gesetzt werden. Sobald die
Kugel in einem Nummernfach liegen bleibt, sagt der Croupier die
Gewinnzahl, deren Farbe und die weiteren gewinnenden einfachen
Chancen (siehe unten) laut an, und zeigt mit seinem Rechen (Rateau)
auf die Gewinnzahl.
Zunächst werden die verlierenden Einsätze, die sogenannte Masse,
eingezogen; sodann werden alle Chancen, die mit der Gewinnzahl
zusammenhängen, ausbezahlt.